
Geschmack und Geruch
Geschmack:
Warm-würzig, leicht bitter, herb, mit subtilen Noten von Eukalyptus, Gewürznelke und Muskat. Das Aroma ist komplex und tief, aber nie aufdringlich, wenn korrekt dosiert.
Geruch:
Aromatisch-harzig, leicht süßlich, würzig und etwas balsamisch.
Frische Blätter sind intensiver und eher leicht zitronig-harzig, getrocknete dagegen runder und vollmundiger.
Verwendung in der Küche
Lorbeer ist ein klassisches Grundgewürz der europäischen und mediterranen Küche und eignet sich besonders für lange Garzeiten.
Typische Einsatzbereiche:
- Suppen und Brühen
- Eintöpfe (z. B. Linsen, Bohnen)
- Schmorgerichte (Rind, Wild, Lamm)
- Marinaden und Beizen
- Sauerkraut und Kohlgerichte
- Bolognese, Tomatensaucen, Ragouts
- Kartoffelgerichte (z. B. Kartoffelsuppen, Ofengerichte)
- Einlegen von Gemüse (Essiggemüse, Pickles)
Wird fast nie frisch geschnitten verwendet, sondern immer als ganzes Blatt.
Würzzeitpunkt
Lorbeer entfaltet seine Aromen am besten über längere Zeit und ist hitzestabil.
- Immer früh oder spätestens während des Garprozesses zugeben.
- Die Blätter sollten mitkochen oder -schmoren.
- Vor dem Servieren meist entfernen, da sie hart bleiben und nicht mitgegessen werden.